Am Sonntag morgen ging es los, auf den Zug von Zürich Richtung Mailand und weiter nach Rom. Die Gruppe fand sich allmählich zusammen und überstand die Anreise heil nach Rom, sodass wir am Abend in der Unterkunft Casa Cabrini ankamen und die Reisekoffer verstauen konnten. Kurz später machte sich die Gruppe in die Kirche Santa Maria Maggiore auf und besuchte bereits ihren ersten Gottesdienst. Die Kirche ist nicht weit entfernt und üppig geschmückt, sodass wir bereits ahnen konnten wie viele Schönheiten wir in Rom noch bestaunen werden.
Am Montag ging der Wecker früh, da wir bereits um 8:00Uhr in den Petersdom zogen und dieser mit dem Bus erreicht wurde. Im Dom konnte man durch die Heilige Pforte gehen und sich von den Sünden entledigen. Ebenfalls gab es viel zu bestaunen in diesem riesigen Bauwerk, die Besichtigung des Balkons in der Kuppel mit den vielen Mosaiken war ein Highlight. Dann kam der Abstieg und die Schlangen im Petersdom schienen sich auch zu vergrössern. Nach dem Abschluss ging es in kleinen Gruppen in den individuellen Mittag. Mit feinem Essen um den Petersdom und in der Sonne Roms, liess es sich aushalten. Die Zeit verging schnell mit Gesprächen und dem ersten Kennenlernen. Am Nachmittag durften wir an die Pforte der Schweizer Garde anklopfen und wurden für eine Führung und einen gemeinsamen Gottesdient in der Gardenkapelle herumgeführt. Wir durften dann einen lauschigen Abend mit Pizzaplausch mit den Gardisten geniessen. Die ersten Anmeldungen von weiblichen Aspirantinnen wurden beim Kommandanten deponiert, Jedoch mit schlechten Aussichten auf eine Zusage…Naja, schön wars und eindrücklich bei der Garde reinzuschnuppern.
Am Dienstag konnte man ausschlafen, oder nach dem Frühstück mit in die Lateran Basilika, dem ersten Papst Sitz und dem Eingang durch eine der vier Heiligen Pforten. Hier fand gerade ein Gottesdienst statt. Die Touristen hatten mehr ihre Fotos und Austausch im Sinn. Ein kleiner Laden in der Basilika von den Schwestern geführt, lud zum Einkauf und Souvenirs shoppen für das heilige Jahr ein. Am Mittag gab es Essen in einer alten, rustikalen Trattoria. Und am Nachmittag erwartete uns das Kolosseum mit seiner imposanten Grösse und den vielen Bogen und dem Schauplatz für die antiken Spiele in der Mitte. WOW und ein Foto wert. Wir gingen anschliessend an den Trevi Brunnen und konnten die schönen Figuren und den frisch geputzten Brunnen mit türkisfarbenen Wassermassen bestaunen. Hier war es aber auch eng und man musste sich die guten Plätze erarbeiten. Einige gingen dann weiter in die beste Gelateria der Stadt, das Gelotti. Mit seinen intensiven und handgefertigten Eiskugeln in der Waffel. Lecker! Der Ausklang des Abends wurde genossen. Sodass einige im Restaurant einen feinen Znacht und einen kühlenden Drink einnahmen.
Am Mittwoch war die Papst Audienz geplant, leider ist unser PAPA immer noch krankheitlich angeschlagen und es fiel aus. In der Gruppe wurden individuelle Pläne geschmiedet, so gab es eine Badegruppe, die mit dem Zug ans Meer fuhr. Einige gingen Shoppen und die Stadt unsicher machen, andere hatte sich die Feinschmecker-Läden vorgenommen, die Engelsburg besichtigt und eine schöne Maniküre über sich ergehen lassen. Alle waren sicher zufrieden über «ihren Tag» in Rom. Am Abend gab es das feine Essen mit Pizza in der Nähe des Borghese Stadtparks. Lecker
Der Donnerstag und der letzte Tag war wieder mit einem freien Morgen und wichtigen Ausschlafmöglichkeit versehen. Am Nachmittag geht es mit dem Bus ausserhalb der Stadt zu den Katakomben und in eine andere Welt. Bereits vor Christus wurde hier begonnen in die weichen Vulkanschichten, die Gräber der Toten zu errichten. Es gibt Luftschächte und mehrere Etagen in den Untergrund mit vielen grösseren und kleineren Kammern für die Leichname dieser Zeit. In einem Raum der als Beerdigung und Andenkstätte geplant ist, feiern wir eine kleine Messe mit unserm Prister Ivan. Danke dafür. Danach gehen wir wieder nach oben an die frische Luft und geniessen den Letzten Abend mit einem feinen Apero beim Largo di Torre bei schönstem Sonnenuntergang und einer sehr zahmen und anhänglichen Katze. Das Nachtessen rundet den Tag ab und einige treffen sich in der Bar zum Trunk und einem Gespräch mit Schweizer Gardisten, die für einen Monat aushelfen.
Freitag ist Rückreise. Es werden die Koffer gepackt, Schlüssel deponiert. Hör-Guides von den Touren retourniert und der Reiseproviant gekauft. Pünktlich um 11:05 reisen wir mit dem Zug von Rom Termini ab und machen uns mit dem Schnellzug, der bis auf 300Km/h beschleunigt, auf den Heimweg. Es geht über Bologna nach Milano. Dann weiter nach Zürich und anschliessend in das jeweilige Zuhause. Der Ausflug findet sein Ende und viele neue Eindrücke, Bekanntschaften und Erlebnisse mit Gott liegen hinter uns.
Danke und auf ein anderes Mal. «CI Vediamo e tanti Saluti.”
Reisebericht von Urs Fässler